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| Fahrrad-Weltreise » Chile |
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Stark, wenn andere schwach werden.
Es gibt Ziele, die sind besonders attraktiv, weil sie nicht jeder erreichen kann. Wasserdichte
Packtaschen mit dem MAINSTREAM-MSX Logo bringen jeden ohne Umwege hin -
sie fühlen sich im unwegsamen Gelände genauso wohl wie auf schnurgeraden Straßen.
Komfort ist bei diesen Packtaschen nicht nur eine Sache der
umfangreichen Ausstattung. Sondern auch das Ergebnis präziser Technik und
deren Anwendung. Kein Weg ist zu schwierig.
Nachstehender Reisebericht der szenebekannten Weltenradler Mun Suk & Eric Wehrheim(Eigenbericht) zeigt die Lenkertasche
Modell CLS 45 CLASSIC sowie die Gepäckträgertaschen Modell SL 55 ELEGANCE im Praxiseinsatz.
Von Deutschland nach Korea.
Weiter nach Argentinien, über die Anden nach Chile. |
Chile: 01 - Lluvia, Lluvia, Lluvia
Regen, Regen, Regen |
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Als sich am 18.08.05 der erste Sonnenstrahl,
nach 5 Regentagen, in Villa La Angostura (Argentinien) zeigte, sattelten
wir sofort unsere Räder und nahmen das letzte Stück argentinischer Strasse
in Angriff. Vor uns lag der Samore-Pass, unser erster Andenpass! Seine
Höhe ist mit über 1300 m für Andenverhältnisse zwar ziemlich bescheiden,
doch es war immerhin unser Erster Andenpass und zudem sind wir auch
im Winter unterwegs.
Zu Anfangs ging es noch verhältnismäßig gemütlich
zugange und so fuhren wir zuerst an zwei Seen der "Siete-Lagos" Region
(sieben Seen Gebiet) vorbei. |
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| See im "Siete Lagos" Gebiet |
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| Grenzabfertigung - Adios Argentinien |
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Aber schon kurz danach schraubte sich die Strasse
unnachgiebig den Berg hinauf und je höher wir kamen, desto höher wurden
auch die Schneefelder und -halden neben der Strasse. Zum Glück war die
Strasse Eis- und Schneefrei.
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| Schnee am Samorepass |
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| K.O. am Pass |
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Doch kaum hatten wir den Pass erklommen und freuten
uns schon auf eine schöne Abfahrt, mussten wir enttäuscht feststellen,
dass die Chilenen mit den Straßenräumarbeiten nicht so fleißig waren
und große Strecken der Strecke noch fest vereist waren. |
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| zuerst grosse Freude, denn der Pass ist geschafft |
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Ich wollte zwar trotzdem die Strecke in Angriff
nehmen, doch Marina war dies zu ungeheuer und sie weigerte sich vehement.
Der Schreck der letzten Stürze, im Park "Los Alerces" steckte ihr noch
in den Knochen und so half auch kein gutes zureden mehr.
Aber irgendwie sind wir Glückspilze bzw. es gibt
immer irgendeinen guten Ausgang. Denn kaum war, wie gesagt die
Abfahrt nach Chile nicht durchführbar, bot sich auch schon ein hilfsbereiter
Chilene samt Camioneta (Pick-Up PKW) an uns bis an den Grenzposten,
welcher ca. 10 km entfernt bergab lag, mitzunehmen. Leicht frustriert,
denn eine Abfahrt, gerade nach einem langen Berganstieg lass ich mir
halt nicht so einfach entgehen, nahm auch ich das Angebot an. Somit
waren die ersten Eindrücke von Chile für mich auch gemischter Natur.
Doch es kam noch besser. Nachdem wir unsere Sachen von der Camioneta
abgeladen hatten und die letzten Früchte verzerrt hatten, die Einfuhr
von Frischobst nach Chile ist nämlich verboten, passierten wir den Zoll
unproblematisch. Die Leute dort waren sehr nett und wir plauderten bei
der Abfertigung auch ein wenig mit ihnen. |
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| Die Mannschaft des chilenischen Zolls |
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Anschließend ging der Weg zum Glück weiter bergab,
so dass mein Frustrationsgefühl, über die fehlende Passabfahrt sich
reduzierte. Dafür setzte aber die Dämmerung alsbald ein und ein weiter Weg
bis zur nächsten Ortschaft lag noch vor uns.
Mit äußerst spärlicher Beleuchtung schraubten
wir uns so auf der Strasse weiter durch den Wald voran. Plötzlich kam
jedoch von hinten ein Fahrzeug heran und schon von einiger Entfernung
hupte er uns an und gab uns Lichtzeichen. Wir hielten an, denn wir dachten,
dass irgendetwas nicht in Ordnung sein musste. Aber es war lediglich
ein Zollmitarbeiter (Rodrigo), mit welchem wir uns zuvor unterhalten
hatten, der sich nun anbot uns samt Fahrrädern und Gepäck in seinem
"Minitransporter" mitzunehmen. Klein war das Fahrzeug wirklich (Citroen
Visa mit Ladefläche) und so war ich ziemlich ungläubig, dass dies funktionieren
sollte. Doch Rodrigo klappte kurzerhand die Rücksitzbank um, schob seinen
Sitz so weit als möglich nach vorne und bis unter die Decke beladen
und wir beide auf dem Beifahrersitz ging es dann erneut per PKW weiter.
Es zeigte sich auch alsbald, dass die Entscheidung mit Rodrigo mitzufahren
keine schlechte war. Denn unser eigentliches Ziel für diesen Tag, Aguas
Caliente, lag doch noch ziemlich weit entfernt und zudem wieder bergauf.
Doch als wir dort ankamen und den Preis für die Übernachtung dort erfuhren,
bot sich Rodrigo sofort an uns noch bis zu dem Ort mitzunehmen wo
er wohnt. Der Preis hätte mit über 120,00 Euro ein ziemliches Loch in
unser Budget gerissen. Wir waren geschockt von dem Preisniveau, hatten
wir doch in Argentinien kaum mehr als 15,00 bis 20,00 Euro dafür ausgegeben.
So fuhren wir als mit Rodrigo bis Entre Lagos weiter und hier konnten
wir dann auch zum Glück eine schöne Cabaña (Bungalow) für rund 15,00
Euro mieten. |
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Was ist das? Antwort: ein koreanischer Wäschetrockner |
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Aber alles Glück hat auch mal ein Ende und schon
am nächsten Tag lies sich die Sonne schon nicht mehr blicken und Regenwolken
zogen auf. Auch die Prognose für die kommenden Tage war alles andere
als erfrischend: Regen, Regen, Regen ... Die Stimmung auf dem Fahrrad weiter
zu fahren war daher gleich Null. Und da uns zudem unsere Route von nun
an fast ausschließlich nur gegen Norden führt, nutzten wir die Gelegenheit
und steuerten erst mal per Bus den Süden an (unsere Räder blieben bei
unserer Cabaña in Entre Lagos verstaut). Chiloé hieß unser Ziel. |
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Die Wetteraussichten für diese Insel waren zwar
alles andere als trocken, immerhin 5000 mm Niederschlag pro Jahr gibt
es dort! Doch zum Glück war uns der Wettergott im großen und ganzen gnädig gestimmt.
So wechselten sich dort Regen und Sonne ständig ab
und wir mussten wohl auch ein paar Tage erwischt haben die weit unter
dem Niederschlagsdurchschnitt lagen. Auch waren wir heilfroh, hier nicht
mit unseren Rädern hergekommen zu sein. Denn so schön und interessant
diese Insel auch ist, es gibt dort tierisch viele Hügel mit extrem steilen Anstiegen. |
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| Meer + Strand + Wolken |
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| Strandgeflüster |
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| alte Häuser in Valdivia |
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| Seehundfutterstation am Fischmarkt in Valdivia |
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Nach einer Woche kamen wir wieder nach Entre
Lagos zurück, doch noch immer war eine Wetterbesserung nicht in Sicht.
Eine weitere Woche waren wir so in unserer Cabaña gefangen und wir vergnügten
uns mit viel Essen und ein paar kleineren Spaziergängen zwischen den
Regenschauern. Dann endlich hatte Petrus Einsehen und schenkte uns
3 regenfreie Tage. Diese nutzten wir um endlich mal wieder etwas gutes
für unsere Räder zu tun. Bis Valdivia kamen wir immerhin und legten
dabei auch einen guten Tagesdurchschnitt, mit etwa 85 km zurück. Aber,
wie es der Titel schon sagt, auch hier dann wieder Regen, Regen und
noch mehr Regen. |
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| Bilderrätsel |
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