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| Fahrrad-Weltreise » Argentinien |
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Stark, wenn andere schwach werden.
Es gibt Ziele, die sind besonders attraktiv, weil sie nicht jeder erreichen kann. Wasserdichte
Packtaschen mit dem MAINSTREAM-MSX Logo bringen jeden ohne Umwege hin -
sie fühlen sich im unwegsamen Gelände genauso wohl wie auf schnurgeraden Straßen.
Komfort ist bei diesen Packtaschen nicht nur eine Sache der
umfangreichen Ausstattung. Sondern auch das Ergebnis präziser Technik und
deren Anwendung. Kein Weg ist zu schwierig.
Nachstehender Reisebericht der szenebekannten Weltenradler Mun Suk & Eric Wehrheim(Eigenbericht) zeigt die Lenkertasche
Modell CLS 45 CLASSIC sowie die Gepäckträgertaschen Modell SL 55 ELEGANCE im Praxiseinsatz.
Von Deutschland nach Korea.
Weiter nach Argentinien, über die Anden nach Chile. |
Argentinien - ¿ De donde viene ?
Bariloché, Argentinien, 12 August 2005 |
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Nach 30 zermürbenden Stunden sind wir am 31.05.2005
heil auf dem Flughafen in Buenos Aires in Argentinien angekommen. |
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| ...ein paar kleine Pakete |
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Ausgelaugt und mit etwas mulmigen Gefühl ging
es dann erst mal Richtung Flughafenausgang zum Zoll. Die haben ganz
interessiert dreingeschaut, als wir hochbeladen mit zwei Transportrollis
dort vorfuhren. Als wir aber auf die Frage hin, was wir den in fünf
großen Kartons denn mit uns führen geantwortet haben: zwei Fahrräder
samt Anhängern mit welchen wir Südamerika bereisen wollen, haben die
Zöllner sich sehr gefreut, nur einen kurzen Blick in ein kleines Loch
in einem der Kartons geworfen und uns mit "bienvenidos" herzlichst begrüßt.
Der erste Eindruck vom Land war denn somit für uns schon mal ganz positiv.
Drei Wochen haben wir uns in Buenos Aires aufgehalten, etwas dort umgeschaut (und getanzt) |
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| Korean Tango |
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| ...und
das die deutsche Variante |
und zwei Wochen davon auch fleißig spanisch in
einer kleinen Privatschule gelernt. Gewohnt haben wir innerhalb dieser
Zeit in einem Privatapartment, im Haus einer sehr netten Familie. Doch
nach drei Wochen müßigen Lebens war es denn doch Zeit endlich aufzubrechen.
Am 20.06.2005 sind wir dann endlich gestartet, zu unserer eigentlichen
Tour in Südamerika. Und da wir uns auf keine Reiseroute zuvor festgelegt
haben, und dies auch für den Verlauf der gesamten Reise nicht tun möchten,
haben wir kurz vor dem Start die Wetterberichte eingehend studiert (na
ja, mehr oder weniger ) und uns, wegen des vermehrten Regens
im Norden für den Südausgang der Stadt entschieden. Sowieso hat der
Süden - Patagonien - einen gewissen Reiz ausgeübt. Doch uns war auch
bewusst, dass hier die Jahreszeiten anders herum sind und wir uns in
den Winter hinein bewegen. |
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Die ersten Tage unserer Tour verliefen eigentlich ganz ruhig, |
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| Kühe und immer wieder Kühe |
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mal davon abgesehen, dass wir uns gleich am ersten
Tag etwas verfahren hatten und zu westlich aus der Stadt rauskamen.
Eigentlich wollten wir möglichst nahe an der Küste entlang fahren, doch
diese liegt nun mal im Osten. Somit hatten wir uns einen Umweg von ca.
20 Km eingehandelt. Damit waren wir bei Einbruch der Dunkelheit noch
mitten auf dem Lande und guter Rat, für eine Übernachtungsmöglichkeit,
war teuer. Kurzerhand haben wir eine Estancia (Farm) angesteuert. Hier
durften wir die Nacht zelten und sind denn auch gleich von den Leuten
etwas mit Essen verpflegt worden. Am Morgen, nachdem wir das Eis vom
Außenzelt abgeschüttelt hatten, ging es dann weiter. |
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| erste Pistenerfahrungen |
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| Haltestelle in Campo |
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Da die Distanzen in Argentinien zwischen den
Orten doch schon erheblich sein können, haben wir in den darauffolgenden
Tagen an den unterschiedlichsten Orten ein Quartier für die Nacht gefunden.
Sowohl in Hotels als auch auf Estancias, in einer Schule als auch in
einer Tankstelle |
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| luftiges aber trockenes Nachtlager |
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haben wir dann übernachtet. Durch diese Art und Weise der Nachtquartiersuche kamen wir sehr häufig mit der
örtlichen Bevölkerung in Kontakt. Hierdurch haben wir viele interessante Leute kennen lernen können. |
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Restaurant: Estoy Loco
Hier wurden wir direkt von der Strasse aus weg eingeladen |
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| Nachtlager in einer Schule auf dem Land |
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| ...oder auf einer Estancia (gerade rechtzeitig zu einem Kindergeburtstag) |
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| Gaucho in Madariaga mit Bild von einem Gauchofestumzug |
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und ich glaube auch, dass für die meisten Leute,
die wir unterwegs kennen gelernt haben, sich der Kontakt mit uns gelohnt
hat. Denn viele von den Leuten kommen kaum raus aus ihren Dörfern
oder Estancias und den Blick den sie von der Welt oder z.B. von Deutschland
oder Korea haben ist allein durch die Presse (Fernsehen) geprägt. Doch
da braucht man ja gar nicht so weit zu schauen. Bei uns zu Hause sieht
es da ja auch nicht unbedingt besser aus, oder?
Waren wir in Buenos Aires mit dem ersten Sonnenschein
gestartet, drei Wochen zuvor war es entweder trübe oder hat geregnet,
so hatte uns unterwegs dann doch nach zwei Wochen das schlechte Wetter
wieder eingeholt. Die Kälte ist eigentlich gar nicht so schlimm, denn
man kann sich ja dick genug anziehen. Doch die Feuchtigkeit dringt,
selbst wenn man versucht sich kleidungsmäßig dagegen zu schützen, dann
irgendwann doch bis auf die Knochen durch. Und spätestens dann, macht
das Rad fahren keinen Spaß mehr. Auch gibt es noch einen Unbill der
einem das Radlerleben äußerst schwer macht und das ist der Wind. Komme
wie es wolle, als Radfahrer hat man fast immer Gegenwind. Patagonien
ist ja bekannt für seine heftigen Winde und auch wir konnten nach kurzer
Zeit ausreichend davon probieren. Nass und ausgelaugt sind wir so nach
1000 km südlich von Buenos Aires in einem kleinen Nest namens Necochea
angekommen. Weil auch die Wettervorhersage für die nächsten Tage keine
Wetterbesserung vorhergesagt hatte, haben wir uns kurzer Hand dazu entschlossen,
uns und unsere Räder ein klein wenig komfortabler zu verfrachten und
zwei Bustickets gekauft. Zuerst sind wir so bis Bahia Blanca gefahren
und anschließend gleich, um der weiten Leere dazwischen zu entgehen
(400 km ohne eine Aussicht auf eine Behausung oder menschlichen Kontakt)
bis Puerto Madryn samt Rädern weiter per Bus. Wer
aber glaubt, dass dies nur bequem ist, der sei vorgewarnt. Zum einen
strengt Busfahren auch irgendwie an und zum anderen ist es jedes Mal
ein riesiger Akt die Räder samt Anhängern und Radtaschen aufzugeben
und in den, meist zu kleinen Laderaum des Busses zu verfrachten. Hat
man das einchecken endlich geschafft muss man denn die Stunden des Busfahrens
bangen und hoffen, dass die Räder hoffentlich noch in einem Stück ankommen
(Schlaglöcher gibt es hier teilweise wie Sand am Meer). Und ist man
dann endlich am Zielort angelangt, muss man höllisch aufpassen, dass
nicht ein profaner Angestellter der Busgesellschaft wie wild an den
Rädern hantiert und versucht sie aus dem Gepäckraum, in welchem sie
zwischen anderen Gepäckstücken eingelagert sind, zu zerren. |
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| was rein ging muss auch wieder rausgehen, oder? |
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Von daher kann man gut einen Tag Busfahren, mit drei bis vier "normalen" Tagen Radfahrens
anstrengungsmäßig gleichsetzen. |
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| Reisemüdigkeit |
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Nun, Puerto Madryn hat uns wieder etwas aufgepäppelt.
Nicht nur das wir dort gut und sehr schön untergekommen sind, nein,
auch die äußerst schöne Lage am Meer und dazu die Wale in unmittelbarer
Nähe am Strand oder am Bootssteg haben ihren Teil dazu beigetragen. |
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| Wale direkt aus nächster Nähe am Strand |
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| Wale direkt aus nächster Nähe am Strand |
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| Robbenbucht bei Punta Loma |
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Ursprünglich sind wir nach Puerto Madryn gekommen,
um der Halbinsel Peninsula Valdez einen Besuch abzustatten. Diese Halbinsel
ist bekannt dafür, dass sich dort Pinguine, Robben, Seelöwen und auch
Orkas (Killerwale) in Mengen aufhalten. Wir waren aber leider etwas
zu früh vor Ort, die Saison geht dort erst ab Ende September los, so
dass sich noch keines dieser Tiere bisher dort eingefunden hatte. Also
haben wir den Besuch auf eine spätere Reise nach Argentinien erst mal
verschoben. Das hat unserer guten Laune in Puerto Madryn aber keine
Abbruch getan, denn allein den Walen dort zuzusehen hat schon gereicht.
Ein paar Robben haben wir dann aber doch noch zu Gesicht bekommen, denn
von P.M. haben wir einen Tagesausflug mit unseren Rädern nach Punta
Loma unternommen. Dort hält sich eine Robbenkolonie das ganze Jahr über
auf und die Argentinier bzw. der Staat, geschäftstüchtig wie er ist,
hat gleich einen Park mit Eintrittsgebühren daraus gemacht.
Einen Besuch, diesmal ohne Räder, haben wir dann
auch noch der südlichsten Stadt der Erde - Ushuaia - abgestattet. |
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| Blick auf Ushuaia |
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» Hier beginnt oder endet alles «
Die Route Nr.3 - Anfang bzw. Ende der Panamericana |
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Anschließend, auf dem Rückweg haben wir auch
noch in El Calafate Halt gemacht, und den Perito Moreno Gletscher besucht. Beide Sachen jeweils für sich
sind schon eine Reise Wert und unwahrscheinlich beeindruckend. |
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| die Bucht von El Calafate |
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| traumhaft schön, auch bei nicht so optimalen Wetter |
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Nachdem wir dann in Puerto Madryn wieder zurück
angekommen waren, haben wir uns mit unseren Rädern nochmals einer Buslinie
anvertraut, um letztendlich den Anden entgegen zu streben. Wieder einmal
lagen etliche hundert Kilometer reine Pampa dazwischen und zudem ran so langsam
die Zeit zwischen unseren Fingern davon, denn die 95 Tage
Touri-Visum waren bald aufgebraucht. Von Esquel jedoch sollte es dann
nur noch per Rad weitergehen, bis Bariloché von wo wir aus, aus dem
Land ausreisen wollten. Nach zwei Tagen Abwarten, des Wetter`s wegen, hatten
wir uns denn für die Seenroute im Park Los Alerces nach Norden entschieden. |
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| Parkeingang |
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| netter Hinweis |
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Uns war bewusst, dass die Strecke eine Pistenstrecke ist, doch zum einen war sie landschaftlich viel reizvoller
und zum anderen wären ansonsten auf der Asphaltstrecke 140 km Bergstrecke
an einem Stück ohne Zwischenstopp zu bewältigen gewesen (so zumindest
die Auskunft durch die örtliche Touristeninformation).
Kurz nach dem Start aus Esquel hat uns denn gleich
auch ein kleiner Schneesturm in Empfang genommen. |
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| Arschglatt |
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Dieser war jedoch zum Glück nur von kurzer Dauer.
Doch als wir uns dem Park näherten, hat den schon mal eine erste Schlamm-
und Schneeflächeneinlage uns herausgefordert. Ausgelaugt in einem kleinem
Nest am ersten See angekommen haben wir dann noch zwei Stunden gebraucht,
um ein Schlafquartier zu finden. Gefunden haben wir dies letztendlich
bei der Gendarmerie, welche uns zunächst den leeren Pferdestall als
Übernachtungsquartier angeboten hatte. Nachdem wir aber mit den Leuten
etwas mehr in Kontakt gekommen sind und mit ihnen Matte getrunken hatten,
haben sie uns dann doch zwei Betten in ihrem Schlafquartier angeboten.
Am nächsten Tag ging es dann tiefer in den Park hinein, doch diesmal
wollte uns der Wetter- und Strassengott herausfordern. Nach kurzem Sonnenschein,
scheinbar zum anlocken, gab es erst mal eine Regeneinlage und anschließend
direkt übergehend in Schneeschauer. |
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| ...uähh, ich will nach Hause |
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Die Wegverhältnisse hatten sich dadurch von Buckelpiste
in Schlammpiste und schneevereister Piste ständig abgewechselt. Mun
Suk, aber auch ich waren mit den Nerven am Ende und gut ausgelaugt.
Und weil es so schön war, hat sich Mun Suk auch gleich zweimal mit dem
Rad auf die Seite gelegt. |
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| Touch Down |
Zum Glück ist dabei nie etwas schlimmes passiert,
nur halt das Rad samt Anhänger hat sie dann alleine selbst nicht mehr
hochbekommen. Wie gesagt, gut ausgelaugt und mit letzter Kraft (stundenlanges
steiles bergauf schieben im Schlamm hat schon seinen Reiz
) sind wir dann bei einer Herberge angekommen. |
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Am nächsten Tag, obwohl diesmal Sonnenschein war die weitere Strecke erst mal durch die Parkwächter
gesperrt, denn ein sehr steiles Bergstück konnten von einem Schneeräumgerät
noch nicht freigeschoben werden. Ein Tag Zwangspause war aber gar nicht
so schlimm. Einen Tag später ging es dann aber weiter, doch
weder bergauf noch bergab war die Strecke leicht zu bewältigen. |
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| Strasse gesperrt, dafür aber Sonnenschein und ein Ausruhetag |
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| ein wenig Schnee |
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| Begegnung mit Gauchos |
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| ...bald aus dem Park heraus |
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Zudem kam kurz vor dem Schluss am Abend noch
mal eine sehr steile und schlammige Bergaufpassage hinzu. Am fünften
Tag hatten wir dann endlich den Park bezwungen. ...es war wirklich ein
Gefühl etwas bezwungen zu haben. |
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| normale Beanspruchungen |
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| das Equipment macht mit |
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Nun sitzen wir an unseren Endziel in Argentinien,
in Bariloché. Dieser Ort ist hier so etwas wie ein Synonym für Urlaub.
Denn alle Welt, zumindest die Argentinische, will hier Urlaub machen.
So fahren auch alle Schüler, wenn sie die Schule beendet haben und es
sich leisten können, nach Bariloché um hier die Sau rauszulassen. Dementsprechend
laut geht es hier in den Nächten auch zu. Ansonsten hat dieser Ort,
außer seiner traumhaften Lage am See und den Bergen drumherum nicht
viel zu bieten.
Morgen geht es dann aus Bariloché raus und um
den Nahuel See herum Richtung Grenzpass zu Chile. Bis kurz vor dem Pass
soll die Strasse geteert sein und auch der Pass sollte keine allzu großen
Probleme bereiten. Vorausgesetzt es schneit nicht schon wieder
).
Bis demnächst denn aus Chile.
Mun Suk + Eric |
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Nachtrag da immer noch in Argentinien, Villa
La Angostura am 16. August 2005:
Von Bariloché heraus ging es um den Nahuel See
bei strahlend blauen Himmel und mit schneebedeckten Bergen um uns herum. |
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| ...endlich wieder Sonnenschein und "gute" Strassenverhältnisse |
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| ...das macht Laune |
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| ...Begegnungen |
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Viele Ups and Downs mit leichtem Gegenwind haben
an unseren Kräften gezerrt, so dass wir auf dem ersten Zeltplatz, der
uns sich bot, Quartier bezogen haben. Dies war ein z.Z. im Winter unbewirtschafteter
Campingplatz ohne Gelegenheit zum Duschen, da wegen des Frostes alles
abgestellt war. Trotzdem, die Lage war herrlich schön, in den Bergen
direkt am See gelegen. Bei klirrenden Frostgraden haben wir abends mit
Seewasser gekocht und uns ein wenig gewaschen. Die Nacht haben wir dann
etwas fröstelnd in unseren Schlafsäcken überstanden, denn draußen waren
es bestimmt gerade mal -5° C. oder weniger. Am darauffolgenden Tag ging
es dann wieder bei schönstem Sonnenschein weiter, auch mal wieder kräftezerrend
immer rauf und runter, bis Villa La Angostura wo wir nun sitzen und
auf die Weiterfahrt warten. Hier sitzen wir z.Z. fest, denn es schneit
kräftig und der Pass den es nach Chile zu bewältigen gilt, ist somit
zu mindestens von uns mit unseren Rädern z.Z. nicht zu bewältigen. Also
warten wir nun darauf, dass der Wettergott es sich hoffentlich bald
anders überlegt und die Sonne mal wieder nach vorne schickt.
....weiter geht’s von Argentinien über die » Anden nach Chile
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